SCR oder selektive katalytische Reduktion, ist eine Technologie
zur Emissionskontrolle, die zuerst in Kohlekraftwerken angewendet
wurde, um bei Abgasen die Oxide von dem Stickstoff (NOx) zu
trennen. Im Jahr 2006, wurde diese Technologie erfolgreich im
europäischen Markt für Schwerlast-Dieselfahrzeuge eingeführt, wo es
Lastkraftwagen ermöglichte die Euro IV und V Grenzwerten zu
erfüllen.

Ein SCR-System verwendet AdBlue und einen Vanadium- oder
Grundmetallkatalysator, die in dem Auspuffdämpfer des Fahrzeuges
befestigt sind, um NOx in Wasserdampf und Luftstickstoff
umzuwandeln. Diese Reaktion ist dem Motor nachgeschaltet, findet in
dem Abgassystem statt und ist als "Nachbehandlung" bekannt. Anders
als die alternative EGR-Technologie - verfochten von MAN und Scania
- nimmt SCR das Problem außerhalb des Motors in Angriff und hat
somit das Potential, eine NOx-Reduktionsrate von über 80 % zu
erreichen. Dies erlaubt es den Motor auf maximale Effektivität
einzustellen. Wenn der Motor auf seine maximale Funktionsfähigkeit
eingestellt ist, bringt dies eine geschätzte Treibstoffeinsparung
von 3-5 %, was den Betreibern die Möglichkeit bietet, Tausende in
ihren jährlichen Dieselrechnungen zu sparen.
• Daimler (Mercedes)
• DAF
• Iveco
• Renault Trucks
• MAN
• Scania
• Volvo
Die Europäische Kommission setzt mit ihrer Legislation hinsichtlich Euro IV und V Grenzwerte für schädliche Kondominaten - inklusive NOx und Feinstaub- fest. Die Rechtsetzung ist bindend und schränkt die Emissionen aller Fahrzeuge über 3,5 Tonnen ein, die nach dem Datum des Inkrafttretens registriert wurden. Euro IV trat im Oktober 2006 in Kraft und ist momentan gültig für alle neuen Registrationen innerhalb der Europäischen Union. Euro V wird im Oktober 2009 in Kraft gesetzt werden.